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Ungeschlagen zum Meistertitel

Wild entschlossen startete die Klosterneuburger Tischtennisspieler in die neue Meisterschaftssaison um den Titel der 2. Klasse Mitte des Tischtennisverbandes nach Hause zu holen. Mit vielen Siegen und nur wenigen Niederlagen zeigten sie ihr Können und schafften unter anderem sechs Runden in Folge im Durchmarsch. Mit zwölf Punkten Abstand zum Zweitplatzierten aus Zeiselmauer konnte der ASV Klosterneuburg den Meistertitel einstecken. „Als Mannschaftsführer des Teams und gleichzeitig Trainer der Jugendlichen bin ich natürlich doppelt und dreifach stolz auf diesen grandiosen Erfolg.“, so Fabrizian Pokorny.

Im Bild: Herbert Katholnig, Anton Asamer, Henri Kleemann und Fabrizian Pokorny (v.l.)


Damen-Meistertitel zum Geburtstag

Die Tischtennis Turnier- bzw. Meisterschaftssaison ist nun praktisch zu Ende, doch die Erfolge der Klosterneuburger scheinen einfach nicht aufzuhören. Am vergangenen Sonntag fand in Gänserndorf die zentrale Damen-Meisterschaft des Niederösterreichischen Tischtennisverbandes statt.
 
Unterteilt in Liga bzw. Klasse starteten die Babenberger Damen, vertreten durch Doris Bigl und Afsaneh Shayesteh, im Klasse-Bewerb gegen drei andere Teams im Kampf um den Titel.
 
 Bereits die erste Begegnung gegen die Spielpartnerschaft Altenmarkt / Guntramsdorf 1 war teilweise sehr spannend. So musste sich Doris Bigl gleich im ersten Match Isabella Matz in knappen fünf Sätzen geschlagen geben, ehe Afsaneh Shayesteh mit einem 3:0 gegen Kim Dalitz den Ausgleich schaffte. Das Doppel war dann ebenfalls eine klare Angelegenheit für Bigl/Shayesteh. Mit einem überraschend klaren 3:0 Sieg gegen Matz steuerte Shayesteh den Siegespunkt zum 3:1 Endstand bei.
 
 Im nächsten Spiel gegen Matzen 1 erwischte Doris Bigl den besseren Start und konnte deutlich mit 3:0 gegen Julia Brandtner reüssieren. Diesmal musste sich Afsaneh Shayesteh der solide spielenden Katharina Suk geschlagen geben. Da das Doppel aber erneut an den ASV Klosterneuburg ging und Shayesteh im Einzel gegen, eine etwas erschöpft wirkende Brandtner, keinen Satz abgab, war auch der zweite 3:1 Sieg in trockenen Tüchern.
 
 Die härteste Partie des gesamten Tages stand allerdings noch bevor. Das Spiel gegen die Spielpartnerschaft Wolkersdorf/Rupperthal 1 avancierte phasenweise zu einem Tischtennis-Krimi. So konnten sich Bigl und Shayesteh in den ersten beiden Einzeln vom Ergebnis her, zwar überraschend klar durchsetzen, mussten sich im Doppel aber hauchdünn im fünften Satz geschlagen geben. Die vermeintliche Vorentscheidung fiel durch Doris Bigl im Match gegen die konstant spielende Sophia Böhm. Der 3:0 Sieg von Bigl täuscht aber über den sehr kanppen Spielverlauf hinweg, welcher letztlich auf die mentale Stärke der Klosterneuburgerin zurückzuführen war. Damit sicherten sich die Damen des ASVK just am Geburtstag von Afsaneh Shayesteh, welcher exakt mit dem Turniertag zusammenfiel, den Titel in der Klasse der zentralen Damen-Meisterschaft des NÖTTV.

(v.l.n.r.) Doris Biglund Afsaneh Shayesteh



Die Trauben hingen, nach dem Damen-Doppel Staatsmeistertitel im Vorjahr, für Sabine Seidl naturgemäß hoch. Bei den Tischtennis Seniorenstaatsmeisterschaften in Baden spielte die beste Dame des ASV Klosterneuburger aber einmal mehr groß auf.
 
Im Damen-Einzel 50+ Bewerb konnte sich Seidl mit zwei souveränen 3:0 Siegen über Pia Gerersdorfer und Sonja Mendez locker aus der Gruppe und die K.O.-Phase, der Finalrunde, spielen. Dieser Schwung schien sich offenbar zu übertragen. So konnte Sabine Seidl auch das Viertelfinale gegen Grazyna Hajdecka mit einem 3:0 Kantersieg für sich entscheiden. Im Halbfinalduell mit Evelyn Schätzer startete die Babenbergerin auch gut und gewann den ersten Satz mit 11:9. Ab da schien jedoch der Faden zu reißen. So musste sich Seidl in umkämpften vier Sätzen geschlagen geben. Das Ausscheiden im Semifinale bedeutete allerdings die erste Bronzemedaille am Finaltag.
 
 Im Mixed-Doppel 40+ konnte sich Sabine Seidl an der Seite des Niederösterreichers Martin Skalicky an Evelyn Schätzer in gewisser Weise revanchieren. So bezwang das Mixed-Doppel Seidl/Skalicky das Kärntner Mixed-Team Schätzer/Siebenhofer in fünf hart umkämpften Sätzen und zog in die Runde der letzten vier ein. Zwar gab es dort gegen Sarah Kainz und Fredy Welte aus dem Lände mit 1:3 das Nachsehen, doch am Ende hieß  mit dem Erreichen des Semifinals erneut Bronze für Sabine Seidl.
 
 Der „Hauptbewerb“ und damit die Mission Titelverteidigung war jedoch zweifellos das Damen-Doppel 50+ für Seidl. An der Seite ihrer Lieblings Doppel-Kollegin Bettina Feuerabend aus Kärnten gab es in den drei Matches der Gruppenphase keinen einzigen Satzverlust. So ging es im Halbfinale gegen das sehr starke Duo Birgit Fruhmann und Gabriele Raffeis. Zwar setzten sich Seidl/Feuerabend mit 3:0 Sätzen durch, der dritte Satz war aber nichts für schwache Nerven. So endete dieser mit 20:18 und ließ beinahe Erinnerung an die alte Zählweise im Tischtennis aufkommen. Das spätere Finale gegen Brigitte Gropper und Evelyn Schätzer avancierte erneut zu einem Krimi. Nach fünf hauchdünnen Sätzen mussten sich Seidl/Feuerabend zwar knapp geschlagen geben, die Freude über den Vize-Staatsmeistertitel überwog jedoch schließlich.
 
 „Es ist sehr beruhigend für mich zu wissen,  dass ich zum richtigen  Zeitpunkt in der Lage bin, mich immer weiter zu steigern. Die drei Medaillen (Einzel 50+, Doppel 50+, Mixed 40+) sind auch wieder unglaublich mit ihrer eigenen Geschichte. Resumee: Ziele erreicht mit einem kleinen Wehrmutstropfen, dass es für die vierte (Einzel 40+) und fünfte Medaille (Doppel 40+) ganz knapp nicht reichte und ich mit Bettina Feuerabend ganz knapp "nur“ Silber holte und die erhoffte Titelverteidigung knapp verpasste. Gold überlasse ich diesmal den BK Immounited Dukes und halte fest die Daumen dass sie jetzt in der heißen Phase auch einen kühlen Kopf bewahren und die passenden Spiel-Entscheidungen treffen...“ so die frischgebackene Vize-Staatsmeisterin Sabine Seidl nach ihren Erfolgen.


Sabine Seidl räumte einmal mehr bei den Tischtennis-Staatsmeisterschaften in Baden groß ab.



ASVK siegt im DONIC Championship-Cup

Nur wenige Stunden nach den Finalspielen der internen ASVK Klubmeisterschaft der allgemeinen Klasse fand das Finale des DONIC Championship-Cup in Baden statt. Die Tatsache, dass die Babenberger Tischtennis-Asse beim Cup wohl nicht mit einem so erfolgreichen Abschneiden gerechnet hatten und die späte Fixierung des Cup-Termins, seitens des -Landesverbands, führten zu dieser beinahe Terminkollision.
 
Nachdem Thomas Geirhofer, Georg Hengl-Weinmayer und Sebastian Reitinger im Dezember in der ersten Runde des DONIC Championship-Cup knapp gegen den TTC Wiener Neustadt die Segel streichen mussten, ging es im sogenannten Trostbewerb weiter. Dort gelang im Viertelfinale gegen den TTC Bruck/Leitha ein fulminanter 6:0 Kantersieg, wobei besonders Sebastian Reitinger groß aufspielte und seine Formkurve unter Beweis stellte. In der Finalrunde, nur eine Nacht nachdem sich Thomas Geirhofer und Georg Hengl-Weinmayer noch im Finale der ASVK Klubmeisterschaften gegenüber standen, ging es vorerst gegen die Union Ottenschlag. Ein denkbar schlechter Start von Hengl-Weinmayer mit einer knappen 2:3 Niederlage gegen die Nr. 1 der Gegner, Michael Höllmüller, wurde postwendend durch solide Siege von Reitinger und Geirhofer in eine 3:1 Führung umgewandelt. Nur Reitinger musste sich Höllmüller ebenfalls geschlagen geben und auf den Abschluss von Geirhofer hoffen. Mit scheinbar neu freigesetzten Kräften als frischgebackener Klubmeister fixierte Geirhofer dann den 4:2 Sieg.
 
 Im letzten und entscheidenden Spiel der Babenberger folgte mit einem Familienduell die nächste kuriose Situation. Der Bruder von Thomas Geirhofer, Hannes, läuft nämlich nach wie vor für den Ausbildungsverein der beiden auf. Den ESV Amstetten. So kam es, dass gleich beim ersten Match die Geirhofer aufeinandertrafen. Doch der ASVK-Klubmeister ließ nichts anbrennen und reüssierte im Brüderduell mit 3:1. Da lediglich Georg Hengl-Weinmayer im Match gegen Jakob Hartl die Strapazen des Vortags anzusehen waren, musste er sich dem Amstettner mit 3:2 beugen. Ausgleichend dazu war jedoch der hauchdünne und wichtige Fünfsatzerfolg von Hengl-Weinmayer gegen Hannes Geirhofer. Doch der solide Sebastian Reitinger und auch Thomas Geirhofer ließen sich von der Siegerstraße nicht mehr abbringen und fixierten den 5:1 Endstand und damit den Sieg im Trostbewerb des DONIC Championship-Cup.
 
 „Ich bin beeindruckt und stolz gleichzeitig. So eine Leistung nach einem intensiven und anstrengenden Vereinsturnier, welches fast den ganzen Tag dauerte, ist wirklich sehr stark! Ich gratuliere dem Team zum Titel beim Cup und wer weiß, vielleicht hat sich Sebastian Reitinger damit auch schon sehr für die erste Mannschaft angeboten.“ strotzt ASVK-Obmann Fabrizian Pokorny voller Freude.

(v.l.n.r.) Sebastian Reitinger, Georg Hengl-Weinmayer, Thomas Geirhofer




Thomas Geirhofer erstmals ASVK Klubmeister

Die diesjährige interne Klubmeisterschaft der Klosterneuburger Tischtennis-Asse stand einmal mehr im Zeichen der starken Jugendlichen des Vereins. 29 Klubmitglieder sorgten nicht nur für ein großes Teilnehmerfeld, sondern auch für ein sehr starkes Turnier. So war es wohl eine der mit Abstand stärksten Klubmeisterschaften der letzten Jahre, wenn nicht Jahrzehnten. Gespielt wurde in 8 Gruppen zu je 3 bzw. 4 Spielern. Die besten zwei der Gruppe stiegen in die K.O.-Phase auf, alle weiteren in den B-Bewerb. Nach RC-Punkten waren die ersten 8 Spieler in den Gruppen gesetzt.
 
Bereits in der Gruppenphase gab es einige Überraschungen. So etwa in der „Hammergruppe 8“ mit Stich, Sauermann und den Nachwuchstalenten Asamer und Pitour. Anton Asamer hatte nach dem zweiten Platz bei den Jugendklubmeisterschaften in der Vorwoche offenbar ganz große Pläne. So blieb er in der Gruppenphase überhaupt ohne Satzverlust und spazierte mit einer kompromisslos offensiven Spielweise in den Hauptbewerb. Der gesetzte Sebastian Stich, welcher Jonas Pitour überraschend klar 3:0 in die Schranken wies, folgte Asamer in die K.O.-Phase. Auch in Gruppe 7 gab es eine kleine Überraschung. So konnte sich Joshua Operschall nach einem 0:2 Satzrückstand gegen Alexander M. Swoboda in den Entscheidungssatz retten, musste sich dort aber Swoboda mit 8:11 geschlagen geben. Dennoch stiegen beide Akteure aus der Gruppe auf. Gruppe 4 mit dem dreifachen Jugendklubmeister Sebastian Reitinger war für ebendiesen zwar keine Herausforderung, dennoch gab es bemerkenswerte Ergebnisse. So konnte sich der erst 10-Jährige Max Pucher, seines Zeichens erst seit kurzer Zeit beim Verein, gegen Frederik Bozkurt und Martin Kränkl durchsetzen und als Gruppenzweiter sensationell den Sprung in die K.O.-Phase schaffen.
 
Alle Spieler welche den Aufstieg aus der Gruppe nicht schafften, fanden sich im B-Bewerb wieder. Dieser wurde ebenfalls „K.O.“ ausgetragen. Traditionellerweise spielen auch hier die Kinder- und Jugendlichen des Vereins groß auf. Im ersten Halbfinale konnte „Mr. Weltklasse“ Johann Sauermann erstmals den Vormarsch der Jugend stoppen und Hugo Gant relativ knapp mit 3:1 bezwingen. Das zweite Halbfinale war bereits eine Angelegenheit für Stars von morgen. Mit Moritz Lind und Jonas Pitour standen sich nicht nur zwei Spieler gegenüber welche sich bereits gut kennen, sondern auch für ihre Stärken bekannt sind. Diesmal war es Lind welcher mit einem extrem fokussierten Verhalten 3:1 reüssieren konnte und ins Finale des B-Bewerbs einzog. Dort machte es Moritz Lind gegen Johann Sauermann nur im zweiten Satz spannend. Dieser endete 16:14 zu Gunsten des Jugendlichen. Am Ende war es aber ein klarer 3:0 Sieg für Lind welcher sich damit zum Klubmeister des B-Bewerbs kürte. Ebenso klar verlief das Spiel um Platz drei zischen Pitour und Gant. Hier konnte sich Jonas Pitour 3:0 durchsetzen und den Sprung auf Treppchen schaffen. Das Achtelfinale des „A-Bewerbs“ bot indes ebenfalls Überraschungen. So gewann Anton Asamer in vier Sätzen gegen Joshua Operschall. Währenddessen revanchierte sich sein Bruder Enio Operschall bei Alexander M. Swoboda für die Niederlage gegen Joshua in der Gruppenphase. Enio Operschall konnte mit einem knappen Viersatzerfolg gegen Swoboda das Viertelfinale erreichen. Erneut bemerkenswert die Leistung vom jungen Max Pucher. So hatte Pucher im ersten Satz gegen Titelverteidiger Fabrizian Pokorny bereits Satzball welchen er allerdings ungenutzt ließ und Pokorny zwang in den „Sportmodus“ zu schalten.
 
Die pikanten Viertelfinalspiele hatten es teilweise in sich. So musste etwa Sebastian Reitinger gegen den erfahrenes Wilfried Lenauer über die volle Distanz gehen und konnte erst im Entscheidungssatz aufatmen und diesen 11:2 gewinnen. Georg Hengl-Weinmayer besiegte den stark mitspielenden Sebastian Stich mit 3:0 und stand damit als Gegner von Reitinger im Semi fest. Wenig Mühe hatte Pokorny mit Enio Operschall und gewann 3:0. Doch den spektakulärsten Schlagabtauch in der Runde des letzten acht lieferten ganz klar Anton Asamer und Thomas Geirhofer. Asamer führte gegen den Spieler des ersten ASVK-Teams bereits mit 2:1 Sätzen. Man sah vor allem Geirhofer die Anspannung an. So musste er all seine Erfahrung ausspielen um sich in den Entscheidungssatz zu retten. Dort war es einmal mehr Asamer welcher mit einer Führung loslegen konnte. Nach einem Timo-Out zur richtigen Zeit von Geirhofer schien die Partie allerdings zu kippen. So konnte sich der Routinier hauchdünn mit 11:7 12:14 7:11 11:9 11:8 durchsetzen und den Sprung ins Semifinale schaffen. Das Halbfinale Geirhofer gegen Pokorny war am Ende eine klare Sache für den Oberliga-Mann Geirhofer. Geprägt von vielen Rückschlagfehlern seitens Pokorny konnte Geirhofer die 2:1 Führung verwalten und am Ende mit einem verdienten 3:1 Erfolg ins Finale einziehen. Deutlich aufregender verlief das zeitgleich ausgetragene Semifinale zwischen Hengl-Weinmayer und Reitinger. Nach einem Blitzstart und der 2:0 Satzführung für Reitinger konnte sich der „Altmeister“ Hengl-Weinmayer noch einmal heran kämpfen in die Entscheidung retten. Was dort geschah war nichts für schwache Nerven. So hatte Sebastian Reitinger, unter teil frenetischem Jubel der Zuseher, nicht nur eine 10:6 Führung, sondern insgesamt 6 Matchbälle welche er aber allesamt unverwertet ließ. Dies rechte sich mit einer herben 13:15 Niederlage im Fünften und dem Finaleinzug für Georg Hengl-Weinmayer.
 
Das Finale zwischen den Freunden und Oberliga-Teamkollegen Hengl-Weinamyer und Geirhofer avancierte indes zu einer relativ eindeutigen Angelegenheit. Obwohl beiden Spielern anzusehen war wie viel Kraft sie das stark besetzte Turnier gekostet hatte, war Thomas Geirhofer noch der etwas Frischere. So konnte er sich mit einem Tick mehr Konstanz 11:4, 11:9, 11:9 durchsetzen und erstmals, nach zwei zweiten Plätzen (2015 & 2017) sowie einem dritten Platz (2018), zum ASVK-Klubmeistertitel küren. Nicht zu vernachlässigen ist dabei aber die Serie von Georg Hengl-Weinmayer. Dieser feierte in den letzten 20 Jahren unglaubliche 13 Podestplatzierungen bei Klubmeisterschaften des Babenberger.
 

Georg Hengl-Weinmayer, Klubmeister Thomas Geirhofer, Fabrizian Pokorny


Sebastian Reitinger holt den Hattrick

Viele Spekulationen gab es im Vorfeld um den Ausgang der diesjährigen ASVK Tischtennis Jugendklubmeisterschaft. So waren doch einige Jugendliche, deren sportliche Entwicklung einem Raketenstart gleicht ebenso am Start, wie die arrivierten, „alten“ Spieler des Vereins. 11 Nachwuchshoffnungen der Babenberger sorgten damit an dem komplett verregneten Samstagnachmittag für ein Tischtennis-Feuerwerk. Der Sieger der letzten beiden Jugendklubmeisterschaften, Sebastian Reitinger, war der große Gejagte.
 
Der bewährte Modus von Gruppenmatches (vier Gruppen zu drei Spielern bzw. einer Zweiergruppe) mit anschließender K.O.-Phase kam auch heuer wieder zur Anwendung. Gesetzt wurden die Spieler nach den RC-Ranglistenpunkten welche auch bei der Mannschaftsmeisterschaft bzw. Turnieren vergeben werden.
 
 Die absolute Hammergruppe war sicher jene mit Henri Kleemann, Jonas Pitour und Frederik Bozkurt. So konnte Bozkurt das Match mit seiner offensiven Spielweise lange Zeit gegen Kleemann offen gestalten und frei aufspielen. Am Ende musste er sich jedoch in knappen vier Sätzen geschlagen geben und verpasste damit eine Überraschung. Jonas Pitour war später noch näher am Sieg gegen Henri Kleemann dran. So führte er doch bereits mit 10:5 im vierten Satz und war kurz davor Kleemann in den Entscheidungssatz zu zwingen. Mit spektakulären Ballwechseln und einer „Punk-für-Punkt“-Mentalität drehte Kleemann allerdings den Satz zu seinen Gunsten und gewann ihn 14:12. Damit stand er auch als Sieger der Gruppe 2 fest.
 
Deutlich weniger Mühe hatten die anderen Titelaspiranten Reitinger, Menner, Lind und Asamer beim Aufstieg aus ihren Gruppen in das Viertelfinale. Die Runde der letzten acht brachte dann, ebenfalls gesetzt nach den Ranglistenpunkten, keine nennenswerten Überraschungen. Bemerkenswert war jedoch der Turnierauftritt sowie der Satzgewinn von Max Pucher gegen Henri Kleemann. Pucher, der praktisch erst seit wenigen Tagen bzw. Trainings im Verein ist, zeigte sein Potenzial und punktete mit kompromisslosen Vorhandschlägen. Am Ende war es aber Kleemann welcher durch Sicherheit und Routine mit 11:3, 8:11, 11:4 11:7 den Einzug ins Semifinale fixieren konnte. Vom Ergebnis her überraschend klar konnte sich Anton Asamer gegen Jonas Pitour mit 11:8, 11:6 und 14:12 durchsetzen und Kleemann ins Semifinale folgen. Asamer musste dabei einmal mehr in die Trickkiste greifen und nach neuerlichem Trainingsrückstand seine ganze Erfahrung ausspielen. Lucas Menner mit dem ungefährdeten 3:0 Sieg gegen Oskar Reiter und Sebastian Reitinger mit einem 3:0 gegen Moritz Lind komplettierten damit das Feld der letzten vier Spieler.
 
 „Das Spiel auf welches alle gewartet hatten“ wie die Spatzen von den Dächern pfiffen war dann das Semifinale zwischen Anton Asamer und Henri Kleemann. Die beiden Nachwuchstalente blieben den rund 30 Zusehern in Folge auch nichts schuldig und lieferten sich einen packenden Kampf. Asamer wehrte im vierten Satz einige Chancen von Kleemann ab und konnte nach einem Time-Out noch einen Fünfsatzkrimi vermeiden. Er gewann schließlich mit 11:7, 8:11, 11:7, 13:11 und zog zum zweiten Mal in seiner Karriere ins Finale der Jugendklubmeisterschaft ein. Halbfinale Nummer zwei war indes eine klare Sache für den Titelverteidiger Sebastian Reitinger. Der Maßstab der ASVK-Jugendriege fertigte Lucas Menner mit 11:4, 11:7 und 11:7 ab und zog damit ins Finale ein. Menner welcher immer wieder durch sensationelle Punkte für Aufsehen sorgte, konnte Reitinger aber nicht ernsthaft in Gefahr bringen.
 
 Die Neuauflage des Vorjahresfinals ließ Reitinger lange Zeit wie den sicheren Sieger aussehen. So ging er gegen Anton Asamer rasch mit 11:2 und 11:7 in Führung. Mit einer für alle Zuseher überraschenden Egalität holte sich Asamer jedoch Durchgang vier in der Verlängerung mit 12:10 und gestaltete das Finale wieder offener. Der Druck war nun auch teilweise dem sonst so mental starken Sebastian Reitinger anzusehen. Doch einmal mehr zeigte dieser wie mit Druck umzugehen ist und holte sich Satz vier mit 11:6. Reitinger gewann damit seinen dritten Jugendklubmeistertitel in Folge. Ein Kunststück welches in der langen ASVK-Vereinsgeschichte erst drei Spielern vor ihm gelang.
 
 „Ich kann mich nicht zurückerinnern, dass es von der Leistungsdichte in der jüngeren Vereinsgeschichte des ASVK eine so starke Jugendklubmeisterschaft gegeben hat. Ich danke allen die dabei waren und gratuliere den Siegern sehr herzlich! Außerdem bedanken wir uns bei den vielen Helfern die mit dem Buffet das Turnier perfekt gemacht haben!“ so der zufriedene ASVK-Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny.


Ein Siegerfoto wie im Vorjahr: (v.l.) 2. Anton Asamer, Klubmeister Sebastian Reitinger und 3. Lucas Menner



Vier Spieler, vier Mal Podest

Einen höchst erfolgreichen Abschluss der Turniersaison konnten die ASVK-Nachwuchstalente Lucas Menner, Jonas Pitour, Hugo Gant und Maximilian Pucher verbuchen. Das Klosterneuburger-Quartett war am vergangenen Sonntag, neben 145 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem ganzen Bundesland, bei der vierten Station der Nachwuchsliga des -Tischtennisverbands in Wolkersdorf im Einsatz. Das Turnierformat war dabei wie gewohnt mit Gruppenspielen und der ausschließlichen Einteilung dieser Gruppen nach Ranglistenpunkten.
 
 Nach dem Einsatz in der Mannschaftsmeisterschaft am Vortag hatte Lucas Menner quasi einen nahtlosen Übergang in das Nachwuchsturnier. Eine Spielpraxis welche sich offenbar bezahlt machte. Obwohl Menner zu Beginn gegen Maximilian Ertl aus Tulln, knapp im fünften Satz, das Nachsehen hatte, fand er von Match zu Match immer besser ins Turnier und konnte am Ende seine besten Leistungen abrufen. So schoss er Maximilian Weber vom ATUS Gumpoldskirchen in den letzten zwei Sätzen, mit einer erbarmungslosen Offensive, buchstäblich von der Platte. Der Turniersieg in Gruppe fünf kommt daher nicht zufällig und ist, speziell nach der Leistung an diesem Turniertag, für Lucas Menner hochverdient.
 
 Gruppe sechs hatte mit Jonas Pitour ein weiteres Tischtennis-Ass des ASVK parat. Der in absoluter Topform agierende Pitour konnte über weite Strecken seine Potenzial abrufen. Dabei wurde nur Paula Schultschik von der SG Grenzland Drösing/Zistersdorf, die spätere Turniersiegerin, und Marcel Kerschner aus Oberndorf zum Stolperstein. Am Ende entschied sogar das Satzverhältnis über die finale Platzierung, da es vier Spieler mit einer 4:2 Bilanz gab. Jonas Pitour konnte damit aber schließlich den starken dritten Platz erringen. Dies ist nach dem Turniersieg in Tulln der zweite Podestplatz in Folge für Pitour.
 
 In Gruppe 12 war für die Babenberger Hugo Gant am Start. Gant, welcher zuletzt ebenfalls eine sehr solide Entwicklung gezeigt hatte, spielte auch diesmal groß auf. Speziell die Spielerinnen und Spieler aus Horn waren in seiner Gruppen stark vertreten Mit vielen knappen Matches, welche meist zu seinen Gunsten endeten, konnte auch er als Dritter den Sprung auf’s Podest schaffen und seinen Erfolg vom letzten Turnier in Tulln praktisch bestätigen.
 
 Der Newcomer des Turniers aus ASVK-Sicht war allerdings zweifellos Maximilian Pucher. Der erst 10-Jährige Pucher kannte die Wolkersdorfer Halle zwar, allerdings vom Fußballspielen. War es doch die allererste Tischtennis-Turnierteilnahme überhaupt für Pucher. Seine offensive und unbekümmerte Spielweise lehrte die überforderten Gegnern in Gruppe 20 das Fürchten. So gab Pucher in allen sieben Matches !keinen einzigen! Satz ab und gewann das Turnier damit problemlos. Die kommenden internen ASVK-Klubmeisterschaften werden damit wohl die nächsten Standortbestimmungen für die neue ASVK-Nachwuchshoffnung sein.


Fabulous four: v.l. Lucas Menner, Max Pucher, Hugo Gant & Jonas Pitour


27.05.2024

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