Seit 1. Janner 2025 werden Einweggetränkeverpackungen aus Kunststoff und Metall mit einer Füllmenge von 0,1 bis 3 Litern bepfandet. Die Getränkeverpackungen sind durch das österreichische Pfandlogo gekennzeichnet. Pro Verpackung werden 25 Cent beim Verkauf eingehoben. Oberstes Ziel ist es, die Sammelquote zu steigern und somit das Plastik annähernd zur Gänze wieder dem Recycling zuzuführen. Was die Getränkedosen betrifft, so wurden diese bislang nur zu einem geringen Anteil getrennt gesammelt. Sie stehen nun als sogenannten „Monofraktion“ zur Verfügung, also als hochwertiger Rohstoff und sortenrein. In Klosterneuburg gibt es leider viele Getränkeverpackungen, die in falschen Behälter landen, vor allem in den öffentlichen Mistkübeln oder gar in der Natur bei Bushaltestellen oder in den Parks. Wird eine Pfandflasche von der Müllabfuhr gefunden und mitgenommen, dann wird diese entsorgt, also dem Recycling zugeführt. Die bisherigen Erfahrungen mit dem Pfand haben gezeigt, dass bereits ein Umdenken zu bemerken ist.
Alle Fragen zum Thema, zu Recycling und Müllabfuhr beantworten die Fachkräfte des Wirtschaftshofes gerne. Das Abfalltelefon ist während der Bürozeiten unter Tel. (+43) 2243 / 444 - 259, 260, 451 oder 453 erreichbar.
Verbesserungen durch das Pfandsystem
- Die Sammelquote wird erhöht – es wird mehr gesammelt.
- Die Recyclingquote steigt deutlich – es wird mehr recycelt.
- Flaschen und Dosen landen nicht mehr in der Natur.
- Gut recycelbare Verpackungen werden honoriert.
- Der Kreislauf wird geschlossen: Aus alten Flaschen und Dosen entstehen neue.
Mehr Informationen unter www.recycling-pfand.at.