Tipps bei großer Hitze

hitzewelle

Als Hitzetage werden Tage mit einer Höchsttemperatur von mehr als 30°C bezeichnet. Diese haben im österreichweiten Mittel in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Die Belastungen für den Körper und Auswirkungen auf die Gesundheit sind nicht zu unterschätzen.

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Naturgefahren > Trockenheit & Hitze

  • Schatten & Flüssigkeit. Kühlung lautet die Devise – im Schatten aufhalten, an kühlen Orten, Ventilatoren zu Hilfe nehmen. Die Pulsadern mit kaltem Wasser kühlen, sich abduschen oder kalte Wickel anlegen. Räume abdunkeln. Viel trinken – koffein- und alkoholfrei, schwach gesüßt. Rasten, vor allem bei Signalen des Körpers wie Schwäche, Schwindel oder Krämpfen.
  • Keine Belastungen für den Körper. Übermäßigen Sport, schwere Tätigkeiten oder sonstige Anstrengung vermeiden. Beim Essen auf leichte Kost achten, Gemüse, Früchte, Milchprodukte. Luftige und helle Kleidung bevorzugen, den Kopf bedecken.
  • Erste Hilfe. Vorbeugen: Auf Flüssigkeitszufuhr achten, insbesondere den Kopf schützen und kühlen. Bei Beschwerden und (Verdacht auf) Hitzeschlag: Schatten, Oberkörper erhöht lagern, Kopf kühlen, Wasser trinken – Notruf 144. 
  • Auf Mitmenschen achten. Bei einer Hitzewelle  ist es wichtig, auch auf seine Mitmenschen zu achten – Familie, Nachbarn, Kollegen, Passanten. Besonders ältere Menschen könnten auf Hilfe angewiesen sein. Anzeichen für einen Kreislaufkollaps sind Schwindel, Schwäche, sehr rote oder sehr blasse Haut. Nicht zögern und den Notruf 144 wählen.


Hitzewelle: Tipps für ein angenehm kühles Zuhause

Sommerliche Temperaturen heizen Gebäude schnell auf und machen Innenräume zur Belastungsprobe. Um ein angenehmes Wohnklima zu bewahren, ist es entscheidend, die Hitze gar nicht erst in die Räume gelangen zu lassen. Mit gezielten Strategien lassen sich Wohnräume auch bei hohen Außentemperaturen effektiv kühlen.
 
 Die wichtigsten Maßnahmen für kühle Räume:

  • Richtig lüften: Fenster sollten nur dann geöffnet werden, wenn die Außentemperatur niedriger ist als in der Wohnung – idealerweise nachts oder in den frühen Morgenstunden. Querlüften sorgt für den besten Effekt. Tagsüber bleiben Fenster und Türen am besten geschlossen.
  • Hitze konsequent aussperren: Tagsüber ist es ratsam, Rollos, Jalousien oder Vorhänge geschlossen zu halten. Außenliegende Beschattung (wie Rollläden oder Markisen) ist dabei am effektivsten, da sie Sonnenstrahlen abweist, bevor sie die Glasscheibe erreichen.
  • Wärmequellen minimieren: Elektrogeräte wie Backöfen, Herde oder Computer erzeugen zusätzliche Wärme. Eine reduzierte Nutzung dieser Geräte an heißen Tagen sowie das Vermeiden des Standby-Modus halten die Innentemperatur niedriger.
  • Natürliche Kühlung nutzen: Ventilatoren verschaffen durch Luftbewegung Erleichterung. Auch Pflanzen spielen eine Rolle: Schatten spendende Bäume oder Fassadenbegrünungen wirken im Sommer wie eine natürliche Klimaanlage.
  • Technik mit Bedacht einsetzen: Klimageräte sollten erst in Betracht gezogen werden, wenn passive Maßnahmen ausgeschöpft sind. Bei der Anschaffung ist auf eine hohe Energieeffizienzklasse und geringe Schallemissionen zu achten.
  • Langfristige Vorsorge: Eine gute Wärmedämmung wirkt als Allrounder – sie hält die Hitze im Sommer draußen und speichert im Winter die Wärme im Inneren.



Interessante Links und Downloads

www.geosphere.at - aktuelle meteorologische Situation unter „Wetterwarnung“

https://www.noezsv.at/Information/Wassermangel_Duerre.php

Hitze_Miniratgeber1.pdf herunterladen (2.27 MB)

https://www.roteskreuz.at/fileadmin/user_upload/PDF/Katastrophenhilfe_Checklisten/OeRK_Folder_Hitze_2022.pdf

https://www.roteskreuz.at/hitzewelle

https://www.roteskreuz.at/niederoesterreich/hitzecoaches

http://www.siz.cc/bund/aktuelles/6052

Ratgeber Wetterbedingte Naturgefahren vom Zivilschutzverband

20260617_PA_Mehr Hitzetage, mehr Gesundheitsrisiken ÖGK setzt auf Prävention und Aufklärung.pdf herunterladen (0.23 MB)

https://www.zukunftsraum-wienerwald.at/coole_tipps

04.08.2026

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