Spitzenplatz bei Greenpeace-Analyse bestätigt hohe Lebensqualität und Vorreiterrolle.
Klosterneuburg als „NaturStadt-Pionier“ ausgezeichnet
Presseaussendung vom 19. Juni 2026
Klosterneuburg zählt mit einem Grünanteil von 50,5 % allein im Stadtkerngebiet zu den Top 5 Städten Österreichs. Dies belegt eine aktuelle Analyse der Umweltschutzorganisation Greenpeace, welche die Stadt mit dem Titel „NaturStadt-Pionier“ auszeichnet. Für die Babenbergerstadt ist dies eine große Anerkennung für die vielen gesetzten Maßnahmen im Bereich Raumordnung, Grünraumplanung und Umweltschutz.
Im Rahmen einer Greenpeace-Studie wurden die Stadtkerne von 80 österreichischen Städten und Gemeinden ab 10.000 Einwohnern mittels Satellitendaten und Fernerkundung auf ihre klimatische und ökologische Qualität untersucht. Die drittgrößte Stadt Niederösterreichs landet im Ranking auf dem 4. Platz und hat damit nicht nur sämtliche Landeshauptstädte, sondern auch die Gartenstadt Tulln hinter sich gelassen.
„Klosterneuburg setzt seit Jahrzehnten konsequent stadtplanerische, aber auch punktuelle Maßnahmen, um den Grünanteil zu sichern und zu erhöhen. Wir sehen diese Auszeichnung daher auch als Anerkennung für die umfangreich gesetzten Maßnahmen in vielen Bereichen unserer Stadt“, so Bürgermeister Christoph Kaufmann. Zu nennen sind etwa die Sicherung von Grünräumen durch die Verordnung von hinteren Bauchfluchtlinien sowie Widmung zahlreicher Parkanlagen im Stadtzentrum, die intensive Arbeit der Stadtgärtner nach den „Natur im Garten“ Kriterien, das Projekt „Essbare Stadt“ mit Naschgärten, die Förderung der Artenvielfalt durch Beerenhecken und Pflanzungen von Obstbäumen. Zudem ist die Stadt Teil der Klima- und Energiemodellregion „Zukunftsraum Wienerwald“ und des Biosphärenparks Wienerwald.
Vorbildwirkung durch gezielte Stadtplanung
„Klosterneuburg schätzt, pflegt und schützt die Natur und seine Kulturlandschaft“ lautet Leitsatz 3 der Stadtentwicklungskonzepts {STEK 2030+}. Den Durchgrünungsgrad zu erhalten und zu fördern, ist fixer Bestandteil der darin festgeschriebenen Maßnahmen. Die Ernennung zum „NaturStadt-Pionier“ unterstreicht, dass die Planung Früchte trägt.
Umweltstadtrat Leopold Spitzbart: „Klosterneuburg wurde als eine der grünsten Städte Österreichs ausgezeichnet, was mich sowohl als Umweltstadtrat, als auch als Gärtner mit Freude erfüllt. Diese Spitzenplatzierung ist eine Bestätigung unseres Engagements und das Ergebnis unserer mittlerweile jahrzehntelangen Bemühungen, Natur und Stadtentwicklung zu verschränken.“
In der Aussendung von Greenpeace heißt es: Die Greenpeace-Analyse macht deutlich, dass Städte, die frühzeitig auf durchgängige grüne Korridore, begrünte Fassaden, Dächer und schattenspendende Bäume setzen, zusätzliche Lebensqualität bieten. Während viele historisch gewachsene Ballungszentren, insbesondere Landeshauptstädte, im Vergleich deutlich schlechter abschneiden, positioniert sich Klosterneuburg hinter Lustenau (55,3 %), Bad Vöslau (54,5 %) und Ebreichsdorf (54,4 %).
Weitere Umlandgemeinden sind Tulln auf Platz 8 (47.2 %), Perchtoldsdorf auf Platz 10 (45.3 %) und Gerasdorf auf Platz 12 (44.9 %). Wien wird in dieser Studie mit einem Grünanteil von 26.3 % ausgewiesen.
Alle Ergebnisse: https://bit.ly/4vef1AN
Interaktive Karte: https://public.flourish.studio/visualisation/28937781/w
Foto © Stadt Klosterneuburg / Lutz
V.l.: Umweltstadtrat Leopold Spitzbart, Bürgermeister Christoph Kaufmann und Roland Honeder, Stadtrat für Energieeffizienz, freuen sich über die Auszeichnung – das Foto entstand im Kardinal-Piffl-Park, der den Grünanteil der Stadt veranschaulicht.
Screenshot Greenpeace aus der Google Earth Engine; ©2026 Google Bilder ©2026 Airbus, CNES/Airbus, Maxar Technologie, @swisstopo. Erstellt mit GEE und Copernicus Sentinel-2 Daten [2025]