ISTA: Feier für 52 Absolventen aus 25 Ländern

Die diesjährigen Preisträger:innen sind Hanna Schön aus der de Bono Gruppe, Volodymyr Riabov aus der Erdős Gruppe, Zuzana Dunajova aus der Hannezo Gruppe, Soumyadip Mondal aus der Freunberger Gruppe und Sadashige Ishida aus der Wojtan Gruppe.

ISTA Class of 2026: Feier für 52 Absolvent:innen aus 25 Ländern. Fünf herausragende Doktorand:innen mit Preis ausgezeichnet. 


Das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) feierte bei der diesjährigen Abschlussfeier beeindruckende Leistungen: 48 neue Doktoranden und vier Master-Absolventen erhielten ihre Abschlüsse. Die Wissenschafter, die aus 25 Ländern kommen, schlossen ihr Studium in 38 verschiedenen ISTA-Forschungsgruppen ab, die sich über Naturwissenschaften, Mathematik und Computerwissenschaften erstrecken. Die Auszeichnungen für herausragende Doktorarbeiten gingen an fünf Absolventen aus Österreich, Indien, Japan, der Slowakei und der Ukraine. Die diesjährigen Preisträger sind Zuzana Dunajova aus der Hannezo Gruppe, Sadashige Ishida aus der Wojtan Gruppe, Soumyadip Mondal aus der Freunberger Gruppe, Volodymyr Riabov aus der Erdős Gruppe und Hanna Schön aus der de Bono Gruppe.


Zuzana Dunajova aus Žilina in der Slowakei schrieb ihre Doktorarbeit zum Thema „Geometry-driven self-organization of migrating cells and chiral filaments“. Ihre Forschung untersucht, wie sich Zellen und Proteine organisieren – ähnlich wie Vögel sich zu Schwärmen zusammenschließen oder Menschen sich durch Menschenmengen bewegen. Durch die Modellierung experimenteller Systeme mit Computersimulationen untersuchte sie, wie die Form der Zellen und ihre Umgebung deren Bewegung und Zusammenarbeit beeinflussen.

Sadashige Ishida aus Tokyo, Japan, betitelte seine Dissertation „Symplectic-Prequantum Structures and Dynamics on the Codimension-2 Shape Space“. Ganz allgemein gesagt beschreibt er seine Arbeit als Erforschung der Geometrie und Dynamik der Natur: Formen, Bewegungen und Naturphänomene sowohl in realen als auch in imaginären Welten.

Der dritte Preisträger, Soumyadip Mondal aus Bolpur, Westbengalen, Indien, betitelte seine Dissertation „Oxygen and Sulfur Redox: Conversion Kinetics and Phase Equilibria“. Seine Doktorarbeit befasst sich mit der Elektrochemie von sauerstoff- und schwefelbasierten Systemen, die für die Energiespeicherung und die Redoxbiologie relevant sind. Unter anderem klärt sie eine jahrzehntelange wissenschaftliche Debatte über Singulett-Sauerstoff, eine hochreaktive Sauerstoffspezies, auf.

Volodymyr Riabov aus Charkiw in der Ukraine schrieb seine Dissertation zum Thema „Universality in Random Matrices with Spatial Structure“. Er untersucht, wie Zufälligkeit in großen Systemen zu universellen Mustern führt – oder, wie er es ausdrückt, warum im mathematischen Sinne „alle glücklichen Familien einander gleichen“. Die Zufallsmatrizen-Theorie taucht in vielen Bereichen auf, von chaotischen Quantensystemen über hochdimensionale Statistik bis hin zur Informatik.

Hanna Schön, die in Krems an der Donau in Niederösterreich geboren wurde und in der Umgebung der Stadt aufwuchs, wählte für ihre Doktorarbeit den Titel „The ER complex SUTU-7/MACO-1 regulates the fate of mRNAs encoding GPCRs“. Ausgehend von Proteinen mit unbekannter Funktion im Modellorganismus C. elegans (einem durchsichtigen Wurm) entdeckte sie einen Mechanismus, der mRNAs, die für G-Protein-gekoppelte Rezeptoren kodieren, während der Translation reguliert. Diese Rezeptoren sind für viele Aspekte des Lebens unverzichtbar und fungieren wie zelluläre „Walkie-Talkies“.


Mehr Infos unter: www.ista.ac.at


25.06.2026

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