Audit "Familienfreundliche Gemeinde"

Achtung: dieser Eintrag ist nicht mehr aktuell!

AUVA-Schulwegpläne für drei weitere Klosterneuburger Volksschulen

01. Oktober 2012

Der Schulanfang markiert für Erstklassler den Beginn eines neuen Lebensabschnitts: Sie werden nicht nur Schüler sondern auch selbstständige Verkehrsteilnehmer und müssen die Gefahren des Straßenverkehrs auf sich gestellt meistern. Eine wichtige Hilfe beim Üben des Schulwegs sind von Präventionsexperten erstellte Schulwegpläne. Rund 450 Schüler der Volksschulen Anton-Bruckner-Gasse, Hermannstraße und Kritzendorf erhielten zum Schulanfang ihren ersten AUVA-Schulwegplan. Die Volksschulen Weidling und Albrechtstraße folgen nächstes Jahr und komplettieren mit dem 2008 erstellten Schulwegplan für die Volksschule Kierling das Angebot für alle öffentlichen Volksschulen der Stadtgemeinde. Die offizielle Übergabe fand nun in der Volksschule Hermannstraße statt.

Um Schulwege für Kinder sicherer zu machen, erstellt die AUVA-Landesstelle Wien, zuständig für Wien, Niederösterreich und Burgenland, im Auftrag von Gemeinden Schulwegpläne für Volksschulen. Diese Schulwegpläne geben Hinweise, welche Routen geeignet sind, wo man am besten die Straße überquert, und wo Kinder besonders vorsichtig sein müssen.

Bei der Entwicklung von Schulwegplänen arbeiten AUVA, Gemeindevertreter, Schulleitung, Polizei und Eltern eng zusammen. Die Schulwegpläne dienen Kindern und Eltern als Hilfestellung für die Auswahl des besten Schulwegs sowie als Grundlage für das gemeinsame Schulwegtraining. Gleichzeitig sollen sie von der Polizei im Verkehrserziehungsunterricht eingesetzt werden.

Ganz wichtig für jeden Schulwegplan ist die aktive Mithilfe der Eltern, der Schulleitung und der Gemeinde. Nur sie kennen die Routen und den Verkehrsalltag im Schulumfeld genau. Die Basis wurde im März 2012 durch die AUVA-Elternfragebögen geschaffen, um die am öftesten gewählten Routen sowie die Gefahrenquellen im Schulumfeld zu erheben und auszuwerten. Die Rücklaufquote von rund 85 Prozent der Fragebögen war ausgesprochen gut: Dies lässt - erfreulicherweise - auf ein großes Interesse der Eltern an der Sicherheit ihrer Kinder schließen. Als größte Gefahren benannten Eltern rücksichtslose, zu schnelle Autofahrer, fehlende, zu schmale Gehwege, Baustellen im direkten Schulumfeld, unübersichtliche Kreuzungen, zu kurze Ampelphasen und fehlende Querungshilfen.

Beim Lokalaugenschein am 16. Mai wurden die Wege von einem Team – bestehend aus Schulwegexperten der AUVA-Landesstelle Wien, Gemeindevertretern, Schulleitung sowie Polizei – untersucht, Gefahrenquellen identifiziert, Maßnahmen für Verbesserung geprüft sowie die empfehlenswerten (weil sichersten) Schulwege festgelegt.

Manche Schulwege in Klosterneuburg haben ihre Tücken, einige Gefahrenstellen konnten jedoch rasch entschärft werden. So wurden z.B. von der Stadtgemeinde

  • beim Kardinal-Piffl-Platz Bäume und Hecken gestutzt, die für Kinder und Autofahrer Sichthindernisse darstellten und den Blickkontakt erschwerten;
  • in der Franz-Rumpler-Straße die Markierungen des Zebrastreifens erneuert sowie ein Verkehrszeichen "Kennzeichnung eines Schutzwegs" gesetzt, um den Autofahrern zu verdeutlichen, dass hier Kinder bei der Querung Vorrang haben
  • bei der Agnesstraße in Höhe Berchtesgadnerhofgasse sowie in der Unteren Öden wurden in Höhe Volksschule am Straßenrand spezielle Haltelinien für Kinder markiert. Diese sollen den Kindern verdeutlichen: Vor der Straßenquerung an der Linie stoppen, mehrmals schauen und erst queren, wenn die Fahrbahn frei ist oder die Kfz-Lenker angehalten haben.

 

Dieses Projekt wird im Rahmen der Stadterneuerung vom Land NÖ und der EU (EFRE) kofinanziert und ist zugleich eine Maßnahme des Familienaudits.

Datei herunterladen: PDFSchulwegplan VS Anton-Bruckner-Gasse

Datei herunterladen: PDFSchulwegplan VS Hermannstraße

Datei herunterladen: PDFSchulwegplan VS Kritzendorf

Schulwegpläne

Schulwegpläne - Sicherheit für Volksschüler!

16. Mai 2012

Schulwegpläne_Begehung

Die Umgebung von Schulen stellt in Bezug auf die Verkehrssicherheit ein besonderes Problemfeld dar. Gerade für Erstklassler bedeutet der Schulweg nicht nur einen Schritt in eine neue Welt, sondern auch die erstmalige Auseinandersetzung mit den Gefahren des Straßenverkehrs. Wie gefährlich es im Straßenverkehr tatsächlich ist, zeigt deutlich die Statistik: Bildlich gesehen verunglücken pro Jahr österreichweit rund 20 Schulklassen am Schulweg.

Im Rahmen des Auditierungsprozesses zur „Familienfreundlichen Gemeinde“ waren für Klosterneuburg von Beginn an Mobilität und Verkehrssicherheit wesentliche Themen. Eltern von umweltfreundlichen Alternativen zum Auto zu überzeugen und gleichzeitig den Kindern im Volksschulalter einen sicheren Schulweg zu Fuß aufzuzeigen, ist Sinn und Zweck des Projekts „Schulwegpläne“. Diese Anleitungen für die besten Schulwege zu Volksschulen im Gemeindegebiet sollen noch in diesem Jahr in Druck gehen!

Der Schulweg ist zumeist der erste Weg, den Kinder allein im Straßenverkehr zurücklegen. Dementsprechend herausfordernd kann er sein. Um Schulwege für Kinder sicherer zu machen, erstellt die AUVA im Auftrag von Gemeinden und Städten Schulwegpläne für Volksschulen. In Wien stattete die AUVA seit 2004 in Zusammenarbeit mit der MA 46 sämtliche Wiener Volksschulen mit Plänen aus, die jedes Jahr nachgedruckt und bei Bedarf aktualisiert werden. 2008 wurde diese erfolgreiche Aktion nach Niederösterreich exportiert und zwar für die Volksschule in Kierling. Derzeit sind drei weitere Volksschulen in Klosterneuburg an der Reihe.

Ein Schulwegplan wird für Volksschüler gemacht, die zu Fuß zur Schule kommen. In einem Plan, der den Einzugsbereich der Schule zeigt, sind jene Wege dargestellt, die unter den vorhandenen Bedingungen am sichersten sind. So ist z.B. eingezeichnet

  • auf welcher Straßenseite die Kinder sicher gehen können,
  • wo Haltestellen von Schulbus bzw. Linienbus liegen und
  • wo es empfehlenswerte und weitgehend sichere Überquerungsstellen gibt.

Gleichzeitig sind alle Gefahrenbereiche ausgewiesen, die von den Kindern unbedingt gemieden werden sollten.

Aber nicht nur der sicherste Schulweg wird dargestellt, spezielle Tipps sollen Eltern dazu anregen, den Schulweg mit ihren Kindern konsequent zu trainieren. Die Schulwegpläne sind in Form eines handlichen Plans gestaltet und können nach Fertigstellung auch digitalisiert über die Homepages der Stadtgemeinde Klosterneuburg und der Schulen abgerufen werden

Im Vorfeld ist der Einsatz von Lehrern, Eltern und Kindern gefragt: gemeinsam definieren sie die besten Schulwege, zeigen Gefahrenstellen auf und üben den Weg. Gleichzeitig wird eine Auswertung der Schulwegunfälle im Schulumfeld anhand der AUVA-Schülerunfallstatistik vorgenommen. In einer umfassenden Erhebung an den betroffenen Schulen wurden im Vorfeld bereits die Eltern befragt, wie ihre Kinder in die Schule kommen und ob und in welchen Bereichen sie persönlich Gefahrenpotentiale beim Schulweg ihrer Kinder sehen.

Kernstück des Projekts bildet die „Hauptbegehung“ des Schulumfelds, bei der anhand des Schulweggrundplans eine Besichtigung und Festlegung der „sichersten Schulwege“ erfolgt. Schulwegexperten der AUVA-Landesstelle Wien (DI Wolfgang Glaser / Abteilungsleiter Unfallverhütung und Judith Wölfl / Schulprävention), Bürgermeister Mag. Stefan Schmuckenschlager, Schulstadträtin Dr. Maria Theresia Eder, Ing. Bernhard Klammer (Referat für Verkehr / Stadtgemeinde), Vertreter der Volksschulen Anton-Bruckner-Gasse, Hermannstraße und Kritzendorf, der Polizei und der Elternschaft trafen sich zu diesem Zweck am Mittwoch, 16. Mai zum Lokalaugenschein.

Die ermittelten Gefahrenstellen werden nun von der Gemeinde geprüft und nach Maßgabe der Möglichkeiten entschärft, sodass nach Abschluss des Projektes die Kinder auf sicheren Wegen zu Fuß in die Schule gelangen.

Heuer werden Schulwegpläne für die Volkschulen Anton-Bruckner-Gasse, Hermannstraße und Kritzendorf erstellt. Die Volksschule Kierling geht mit ihrem Plan schon seit 2009 mit gutem Beispiel voran, alle übrigen Schulen im Raum Klosterneuburg werden spätestens im kommenden Jahr mit „ihren“ Schulwegplänen ausgerüstet.

Der erzieherische Wert von Schulwegplänen ist international erwiesen. „Der kürzeste muss nicht immer der sicherste Schulweg sein und der beste Schulwegplan nützt nichts, wenn er unbesehen in der Lade liegt“, sagte Dipl.-Ing. Wolfgang Glaser, Leiter des Unfallverhütungsdienstes der AUVA-Landesstelle Wien.

Bild: Gemeinsam erkundeten sie die Umgebung der Volksschule Anton-Bruckner-Gasse: (v.l.) Kontrollinspektor Adolf Bauer, BGM Mag. Stefan Schmuckenschlager, STR Dr. Maria Theresia Eder , Direktorstellvertreterin Sylvia Graser, die AUVA-Experten Judith Wölfl und DI Wolfgang Glaser sowie die Schüler der 2b.

 

 

Stadtgemeinde als familienfreundlichster Betrieb ausgezeichnet!

15. Mai 2012

famfreundl_Auszeichnung2

Die Stadtgemeinde Klosterneuburg wurde am 15. Mai in Wien vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend als familienfreundlichster Betrieb in der Kategorie „Öffentlich-rechtliche Unternehmen“ ausgezeichnet.

Für die Jury waren für diese Prämierung als familienfreundlichster Betrieb u.a. das breitgefächerte Angebot von individuellen Arbeitszeitmodellen, die vielfältigen Möglichkeiten von Beschäftigungsvarianten und unterstützender Karriereplanung sowie die gezielte Förderung von Väterkarenz und der geplanten Wiedereinstiegshilfen nach Inanspruchnahme einer Karenzierung von Frauen und Männern, besonders ausschlaggebend.

Bild: (v.l.) LAbg. Erika Adensamer, BM Dr. Reinhold Mitterlehner, Personalchefin Mag. Irene Kern, STR Dr. Maria T. Eder, GR Ursula Kohut und LR Mag. Barbara Schwarz.

 

Familienaudit Klosterneuburg – Ablauf und Ergebnisse

09. Mai 2012

Klosterneuburg hat die Grundzertifizierung zur Familienfreundlichen Gemeinde abgeschlossen. Es wurde ein Katalog von 23 Maßnahmen zusammengestellt und im Gemeinderat beschlossen. Am 21. März 2012 prüfte ein externer Gutachter den Auditprozess. Die Zertifikatsverleihung findet am 15. Oktober 2012 in Salzburg statt.

Datei herunterladen: PDFProtokoll Maßnahmenkatalog 

 

 

Stadtgemeinde auf bestem Weg zur zertifizierten "Familienfreundlichen Gemeinde"!

26. März 2012

Familienaudit_Grundzertifikat

Anfang 2011 startete die Stadtgemeinde Klosterneuburg den Auditprozess „Familienfreundliche Gemeinde“. Ziel dieser Initiative ist es, Maßnahmen zur Steigerung der Lebensqualität für alle Altersklassen der Klosterneuburger Bevölkerung zu erarbeiten und innerhalb von drei Jahren umzusetzen. Unter der Projektleitung von Familienstadträtin Dr. Maria Theresia Eder wurde dieser mehrstufige Prozess ins Laufen gebracht. Die Stadtgemeinde hat am 21. März die Prüfung zum Grundzertifikat durch das Bundesministerium für Wirtschaft mit Bravour bestanden!

Im Rahmen des Auditprozesses wurde bereits im Vorjahr ein Fragebogen an jeden Haushalt geschickt und es gab die Möglichkeit, sich den Fragebogen von der Gemeindehomepage herunterzuladen. Auch bei diversen Veranstaltungen und in den Schulen wurden die Fragebögen gezielt ausgeteilt. Es wurde ein breit angelegter Bürgerbeteiligungsprozess gestartet, und in der Folge wurden zahlreiche Ideen für Maßnahmen des Familienaudits entwickelt und formuliert. Ein großer Kreis an Personen aus der Bevölkerung wurde laufend in die Erhebungs- und Projektarbeit eingebunden. Die Ergebnisse sind in zwei Workshops eingebracht und diskutiert worden.

Im ersten Schritt wurden in einer intensiven Bestandsaufnahme von einer hausinternen Projektgruppe die familienbezogenen Leistungen der Stadtgemeinde und solche von externen Organisationen in Klosterneuburg erfasst und analysiert. Ergänzend dazu erfolgte eine Befragung der Vereine und Organisationen in Klosterneuburg mittels eines Erhebungsbogens im Amtsblatt und auf der Homepage der Stadtgemeinde. Im Zuge dieses Prozesses wurden über 370 Klosterneuburger Anbieter mit familienbezogenen Leistungen erhoben. In einem weiteren Schritt wurde unter Einbindung der bis dahin erhobenen Daten unter Beteiligung von insgesamt 43 Vertretern aus allen Lebensphasen (u.a. von Hilfsorganisationen, Beratungsstellen, Blaulichtorganisationen, Vereinen, politischen Parteien, Schulen, Kindergärten, Eltern- und Schülervertreter, Krankenhaus und der Stadtgemeinde) ein Maßnahmenkatalog erarbeitet. Bei der Auswahl der Teilnehmer wurde darauf geachtet, dass besonders engagierte Personen, die in den unterschiedlichen Lebensphasen tätig sind und somit viele Bürger ihrer Altersgruppe repräsentieren können, eingeladen wurden. Dadurch konnte ganz besonders auf die Bedürfnisse, der verschiedenen Lebenssituationen und Altersstufen eingegangen werden.

Im zweiten Workshop (November 2011) wurde basierend auf dem zuvor erhobenen „Ist-Zustand“ der Bedarf in familienrelevanten Bereichen formuliert und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der diesbezüglichen Angebote für Klosterneuburg diskutiert. Die Ergebnisse der über den Sommer durchgeführten Bürgerbefragung lieferten wichtige Anhaltspunkte dafür, in welchen Bereichen die Klosterneuburger Bürger Verbesserungen für notwendig erachten. Diskutiert wurden u.a. der Auf- bzw. Ausbau einer öffentlich abrufbaren familienbezogenen Informationsplattform mit allen Leistungen und Angeboten, Ausweitung und Verbesserung der Betreuung von Kindern unter drei Jahren, die Sommerbetreuung von Kindergartenkindern, der Ausbau der Barrierefreiheit, Treffpunkte für Jugendliche, Jugendmobilität, sowie die Verkehrssicherheit, Sozialtreffs und Angebotsbündelung für ältere Personen.

In weiterer Folge wurden die Projekte dem Gemeinderat als Katalog mit insgesamt 23 Maßnahmen zur Beschlussfassung vorgelegt. Diese Maßnahmen wurden nach ihrer Priorität (hoch, mittel und gering) sowie nach ihrer Fristigkeit (kurz, mittel und langfristig) im Plenum diskutiert und bewertet. Die Maßnahmen, die als kurzfristig eingestuft wurden sollen im nächsten Jahr, die mittelfristigen in den nächsten drei Jahren und die langfristigen zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden.

 

 

Familienfreundliche Gemeinde - 2. Workshop

16. November 2011

Familienaudit_ZweiterWorkshop

Am 10. November 2011 fand im Rahmen des „Audits familienfreundliche Gemeinde“ unter Leitung von Familienstadträtin Dr. Maria T. Eder der 2. Workshop statt.  Basierend auf dem  anlässlich des 1. Workshops erhoben, „Ist-Zustandes“ wurde von über 20 TeilnehmerInnen der Bedarf in familienrelevanten Bereichen formuliert und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der diesbezüglichen Angebote für Klosterneuburg diskutiert.

Um die Familienfreundlichkeit zu betonen wurde besonders auf die Bedürfnisse der verschiedenen Lebenssituationen und Altersstufen eingegangen, also vom Säugling angefangen bis über das Kindes-, Erwachsenen- und Seniorenalter sowie Menschen mit besonderen Bedürfnissen.

Die Ergebnisse der über den  Sommer durchgeführten BürgerInnenbefragung lieferten wichtige Anhaltpunkte dafür,  in welchen Bereichen die Klosterneuburger BürgerInnen Verbesserungen als notwendig erachten.

Bei diesem 2. Workshop wurde festgestellt, dass es bereits ein sehr umfassendes Angebot an familienfreundlichen Einrichtungen und Angeboten in Klosterneuburg gibt. In diesem Zusammenhang stellte sich heraus, dass seitens der Bevölkerung großes Interesse an mehr Information besteht. Als sehr wichtig wurde daher der Auf- bzw. Ausbau einer öffentlich abrufbaren Datenbank mit allen Leistungen und Angeboten genannt. Besonderes Augenmerk ist dabei auf Aktualität, Vollständigkeit und vor allem Einfachheit in der Navigation zu legen.

Weiters wurden unter anderem Projekte wie Ausweitung und Verbesserung der Betreuung von Kinder unter 3 Jahren, die Sommerbetreuung von Kindergartenkindern, der Ausbau der Barrierefreiheit,  das 3-Täler-Radwegenetz und der notwendige „Lückenschluss“, Treffpunkte für Jugendliche mit geringem oder keinem Konsumationszwang, Jugendmobilität, sowie die Verkehrssicherheit, Sozialtreff und Angebotsbündelung für ältere Personen diskutiert.

Ein wichtiges Kriterium für die positive Beurteilung der Familienfreundlichkeit einer Gemeinde durch externe Audit-Gutachter ist die Umsetzbarkeit der Projekte währende des dreijährigen Beurteilungszeitraumes, so dass dieser Gesichtspunkt bei der Auswahl der Projekte auch berücksichtigt wurde.

In weiterer Folge werden die Projekte und Maßnahmen ausgearbeitet und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt. 

 

 

SchülerInnen als Energiedetektive - Kooperation mit dem Familienaudit

19. Oktober 2011

Energieworkshop_familienaudit

Die Energie-Initiative-Klosterneuburg http://www.smartcities.at/smart-cities/projekte-1-call/smart-city-klosterneuburg/ ermöglichte in Kooperation mit dem Familienaudit Klosterneuburger Volksschulklassen die Teilnahme an einem „Energie-Workshop“. Daran beteiligten sich unter anderem die 4. Klassen der VS Kierling mit Begeisterung. Es wurden die Fragestellungen „Wozu brauchen wir Energie?“ und „Warum sollen wir Energie sparen?“ experimentell mit den Kindern bearbeitet. Spielerisch konnten

die SchülerInnen die Bedeutung und die Möglichkeiten der Nutzung erneuerbarer Energiequellen erfahren. Begonnen damit, wofür wir Energie einsetzen, woraus wir sie erzeugen und über die Konsequenzen unserer derzeitigen Energieerzeugung aus überwiegend fossilen Energieträgern wurde der Bogen bis zum Klimawandel und seinen Auswirkungen auf die Umwelt und unser Leben gespannt. Oft gehörte Worte wie CO2-Einsparung, Energiesparen oder Umweltschutz wurden durch  themenspezifische Spiele veranschaulicht. Im zweiten Teil des Workshops wurden die Kinder selbst als „Energie-DetektivInnen“ aktiv und durchforschten das Schulgebäude auf Einsparungsmöglichkeiten. Dabei wurde u.a. die Raumtemperatur gemessen, das Lüftungsverhalten dokumentiert und das Lichtausschalten überprüft. Im Rahmen des Workshops wurden Fragestellungen aus dem Familienaudit wie die Bedürfnisse der Kinder an ihre Umwelt und ihren Schulweg mit aufgenommen.

An den Energie-Workshops nahmen folgende Klassen teil:

Anton Bruckner-Gasse: 4. Klasse

Hermannstraße: 4. Klasse,

Kritzendorf: 2. Klasse,

Weidling: 3. Klasse,

Kierling: 4a und 4b

 

 

Familienfreundliche Gemeinde - 1. Workshop

8. Juni 2011

Familienaudit_erster Workshop

Klosterneuburg nimmt am Audit - Prozess „Familienfreundliche Gemeinde“ teil. Im Rahmen dieses Projektes werden sämtliche familienfreundliche  Aktionen und Einrichtungen seitens der Gemeinde, der Vereine, Organisationen oder privater Initiativen erhoben und anhand deren Ergebnisse zukünftige Maßnahmen abgeleitet und ein entsprechender Strategie- und Zeitplan erarbeitet. Ziel dieser Initiative ist es, familienfreundliche Maßnahmen in allen Lebensphasen  der Bevölkerung zu erkennen und zu stärken.

Am 6. Juni 2011 fand ein erster Workshop im Rathaus der Stadt Klosterneuburg teil, bei dem Familienstadträtin Dr. Maria Theresia Eder rund 40 Bürgerinnen und Bürger aus Klosterneuburg begrüßen konnte, die ihre Ideen und Vorstellungen beim Workshop einbringen wollten.

Im Vorfeld erfolgte bereits eine erste Bestandsaufnahme aller familienfreundlichen Maßnahmen in Klosterneuburg. Mit dem Workshop am 6.6. wurde zunächst das bestehende Angebot evaluiert und dann gemeinsam erarbeitet, welche Maßnahmen und Projekte für die kommenden Jahre umsetzbar sind, um die Familienfreundlichkeit in der Gemeinde besonders zu betonen. Dabei wurde ganz besonders auf die Bedürfnisse, die die verschiedenen Lebenssituationen und Altersstufen benötigen, Wert gelegt, also vom Säugling angefangen bis über das Kindesalter, Erwachsenen- und Seniorenalter.

Familienstadträtin Dr. Maria Theresia Eder fasste die Ergebnisse dieses Workshops zusammen: „Der erste Workshop zum Audit Familienfreundliche Gemeinde zeigt, dass wir in Klosterneuburg über ein sehr vielfältiges Angebot für Familien verfügen. Wichtig ist es aber, diese Angebote besser publik zu machen. Die Erarbeitung einer Homepage mit  interaktiver Darstellung  und Vernetzung aller Angebote ist eine der vielen Projektideen, die im Rahmen des Workshops erarbeitet wurden. Weitere Projektideen waren unter anderem: Mobile Arbeit mit Familien, Fest der Nationen, Plattform für Fahrgemeinschaften für Schüler, Skaterplatzerweiterung, Betreutes Wohnen, Projekte zur Verkehrssicherheit, längere Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen, zusätzliche Angebote für die Kleinkindbetreuung, Plattform für leistbares Wohnen und vieles mehr.“

Als nächstes werden weitere Erhebungen in Form von Befragung der Klosterneuburger Bevölkerung durchgeführt. Aus den Ergebnissen der Erhebungen und  den Projektideen wird dann im Herbst ein konkreter Maßnahmenkatalog erarbeitet, der dann vom Gemeinderat beschlossen werden muss.

Die gesetzten Ziele sind innerhalb von drei Jahren umzusetzen. Nach Abschluss des Prozesses erfolgt eine externe Begutachtung durch das Ministerium für Wirtschaft, Familien und Jugend zur Überprüfung der Richtigkeit des Verfahrens und der Qualität der vorgenommenen Ziele.

 

 

Auditprozess „Familienfreundliche Gemeinde“ einstimmig beschlossen

20. Jänner 2011

"Auditprozess beschlossen"

Im Rahmen des Projektes werden in einem ersten Schritt sämtliche familienfreundliche  Aktionen und Einrichtungen seitens der Gemeinde, der Vereine oder privater Initiativen erhoben.  Anhand der Ergebnisse werden zukünftige Maßnahmen abgeleitet und ein entsprechender Strategie- und Zeitplan erarbeitet.

Der Begriff „Audit“ bedeutet „hören/zuhören“ und impliziert damit, dass die Stadtgemeinde Klosterneuburg das Ohr bei den BürgerInnen hat und im Rahmen des Projektes die Interessen der BürgerInnen erhoben und beachtet werden“, erklärt die Projektleiterin Familienstadträtin Dr. Maria T. Eder. Gemeinsam mit der Familienbeauftragten GR Ursula Kohut  wird nun der IST-Zustand erhoben, eine umfassende Bestandsaufnahme sämtlicher familienfreundlicher Aktivitäten und Einrichtungen durchgeführt.  

Ziel dieser Initiative ist es, familienfreundliche Maßnahmen in allen Lebensabschnitten der Bürger zu erkennen und weiter zu stärken. Dabei werden alle Generationen und Lebensphasen beginnend mit  Schwangerschaft und Geburt, Leben mit Kleinkindern, Kinder im Kindergartenalter und im Pflichtschulalter, in Ausbildung stehende Jugendliche, die nachelterliche Phase bis zu SeniorInnen und Personen mit besonderen Bedürfnissen berücksichtigt. Im Zuge dessen sollen möglichst viele Handlungsfelder (wie zB. Beratung, Netzwerke, Arbeit, Freizeit, Wohnen bis zu Kultur und Mobilität) in der Gemeinde Beachtung finden.

Die gesetzten Ziele sind innerhalb von drei Jahren umzusetzen. Nach Abschluss des Prozesses erfolgt eine externe Begutachtung durch das Ministerium für Wirtschaft, Familien und Jugend zur Überprüfung der Richtigkeit des Verfahrens und der Qualität der vorgenommenen Ziele.

Klosterneuburg wird nach erfolgreich abgeschlossener Auditierung vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend mit dem Gütezeichen „Familienfreundliche Gemeinde“ ausgezeichnet.

 

 

 

 

 

16.11.2011